
Rosenarten
08.07.26
Sie duften, leuchten, klettern und schaffen es, das Gärtnerherz höherschlagen zu lassen.
Und damit bei uns nicht einfach „nur“ Rosen stehen, wählen unsere Natur-Talente bei unseren langjährigen Partnern mit viel Erfahrung aus. Wir achten auf kräftigen Wuchs, besondere Blüten, Duft, Gesundheit und darauf, welche Rose zu welchem Gartenwunsch passt. So entsteht ein Sortiment, das die Vielfalt der Rose zeigt. Das macht die Entscheidung nicht unbedingt leichter, aber dafür umso schöner. Hier kommt unsere Orientierung von niedrig wachsend bis hoch hinaus.
Bodendecker- und Kleinstrauchrosen sind ideal, wenn Flächen unkompliziert, blühend und natürlich bepflanzt werden sollen. Sie wachsen niedrig, breitbuschig und bilden mit der Zeit schöne, dichte Pflanzbilder. Je nach Sorte erreichen sie ungefähr 30 bis 60 cm Höhe und eignen sich besonders gut für Böschungen, Vorgärten oder größere Pflanzflächen. Viele Sorten blühen reich und wiederholen ihre Blüte über den Sommer hinweg. Im Frühjahr leicht auslichten und schwache oder abgestorbene Triebe entfernen.
Tipp: Bodendeckerrosen wirken besonders schön, wenn sie in kleinen Gruppen gepflanzt werden. So entsteht schnell ein harmonisches Gesamtbild.
Beetrosen wachsen kompakt, blühen reich und bringen über viele Wochen Farbe ins Beet. An einem Trieb sitzen direkt mehrere Blüten, wodurch sie besonders üppig wirken. Die meisten Sorten werden etwa 60 bis 120 cm hoch. Sie passen wunderbar in klassische Rosenbeete oder gemischte Staudenpflanzungen. In Kombination mit Salbei, Katzenminze oder Gräsern wirken sie besonders natürlich. Im Frühjahr kräftiger, auf etwa 15 bis 20 cm, zurückschneiden. Dabei sollten ungefähr drei bis fünf Augen stehen bleiben.
Edelrosen werden je nach Sorte etwa 50–120 cm hoch. Oft sitzt eine besonders schöne Blüte auf einem langen Stiel: perfekt, wenn Du Rosen nicht nur im Garten bewundern, sondern auch einmal für die Vase schneiden möchtest. Je nach Sorte erreichen Edelrosen etwa 60 bis 120 cm Höhe. Im Frühjahr kräftiger, auf etwa 15 bis 20 cm, zurückschneiden. Dabei sollten ungefähr drei bis fünf Augen stehen bleiben.
Strauchrosen wachsen kräftiger und natürlicher als viele Beet- oder Edelrosen. Sie eignen sich gut für größere Beete, lockere Pflanzungen, Bauerngärten oder als blühender Solitär. Viele Sorten erreichen etwa 120 bis 180 cm Höhe, manche auch mehr. Sie wirken besonders schön, wenn sie etwas Raum bekommen und nicht zu eng gepflanzt werden.
Kletterrosen wachsen hoch hinaus und verwandeln Rosenbögen, Pergolen, Rankgitter, Zäune oder Hauswände in blühende Blickfänge. Sie bilden lange Triebe, die angebunden und geleitet werden sollten. Je nach Sorte erreichen sie meist etwa 200 bis 300 cm Höhe, manchmal auch mehr. Viele Kletterrosen blühen mehrfach und bringen so über den Sommer immer wieder Farbe in den Garten. Im Frühjahr die Triebe nur leicht einkürzen. Ältere Triebe, die mehr als vier Jahre alt sind, ganz entfernen, so bleibt die Rose vital und bildet frische neue Triebe.
Tipp: Kletterrosen klettern nicht von allein wie Efeu. Sie brauchen eine Rankhilfe und etwas Unterstützung beim Anbinden.
Kletter- und Ramblerrosen bringen Blüten in die Höhe und erreichen je nach Sorte etwa 200–300 cm. Sie schmücken Rosenbögen, Pergolen, Spaliere, Zäune oder alte Bäume und sorgen für romantische Gartenbilder ganz ohne Schloss.
Ramblerrosen sind die wilden Romantiker unter den Rosen. Sie bilden sehr lange, weiche Triebe und können je nach Sorte mehrere Meter hoch wachsen. Viele Ramblerrosen blühen einmal im Jahr besonders üppig und verwandeln Pergolen, alte Obstbäume, Rosenbögen oder große Rankgerüste in ein Blütenmeer. Sie eignen sich vor allem für größere Gärten oder Bereiche, in denen sie sich frei entfalten dürfen. Für kleine Flächen sind sie meist weniger geeignet. Im Frühjahr die Triebe nur leicht einkürzen. Ältere Triebe, die mehr als vier Jahre alt sind, ganz entfernen, so bleibt die Rose vital und bildet frische neue Triebe.
Tipp: Ramblerrosen brauchen Platz und eine stabile Kletterhilfe. Wer ihnen den richtigen Standort gibt, wird mit einer besonders natürlichen und beeindruckenden Blütenfülle belohnt.
Der richtige Standort für Rosen
Die meisten Rosen lieben einen sonnigen, luftigen Standort. Ideal sind Plätze mit mindestens fünf bis sechs Stunden Sonne am Tag. Der Boden sollte nährstoffreich, tiefgründig und durchlässig sein. Schwere Böden können mit etwas Sand verbessert werden, sehr sandige Böden freuen sich über Kompost oder gute Pflanzerde. Wichtig ist außerdem genügend Abstand zu anderen Pflanzen. So bekommen Rosen Licht, Luft und Platz für gesunden Wuchs.





























